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Bei der Vielzahl an Bauprodukten und Baufirmen ist es schwer den Überblick zu behalten. Umweltsiegel und Zertifizierungen liefern erste Anhaltspunkte. Wir stellen die wichtigsten Umweltsiegel für Bauprodukte und Baufirmen sowie mögliche Zertifizierungen vor.

Gesetzlich vorgeschriebene Zertifizierungen

Es muss zwischen gesetzlich erforderlichen und freiwilligen Zertifizierungen unterschieden werden. Gesetzlich zwingend ist zum Beispiel eine CE-Kennzeichnung als Konformitätszeichen der EU , damit bestimmte Produkt in der EU überhaupt auf den Markt gebracht werden können. Das ist daher auch kein Qualitätssiegel, sondern eine Kennzeichnung. Ebenso gibt es bestimmte RAL-Gütezeichen vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. die zwingend erforderlich sind, z.B. für Wärmedämmung aus Künstlichen Mineralfasern (KMF).

Umweltsiegel für Bauprodukte – Orientierungshilfe

Bei den Umweltsiegeln wird zwischen drei verschiedenen Typen unterschieden:

  • Typ-1-Umweltzeichen: Extern geprüft: Diese Umweltzeichen tragen Produkte, die bestimmte umwelt- oder gesundheitsrelevante Anforderungen entsprechen. Die Anforderungen werden durch eine herstellerunabhängigen Vergabestelle festgelegt und die Hersteller müssen sich um die Auszeichnung bewerben. Bei Bauprodukten sind die Siegel nur für das einzelne Produkt aussagekräftig und geben keine Angaben über die Kombination mit weiteren Bauprodukten. Da es eine Vielzahl an Typ 1- Umweltzeichen gibt und die Vergaben oft kostspielig sind, entscheiden sich die Hersteller oft nur für eine Zertifizierung. Daher können z.B. viele weitere Produkte die Kriterien für die Umweltsiegel erreichen. Die einzelnen Siegel sind oft nicht miteinander vergleichbar.
  • Typ-II-Umweltzeichen: umweltbezogene Anbietererklärung: Das sind keine Umweltsiegel im klassischen Sinne, sondern Produkteigenschaften, die durch Selbstdeklaration hervorgehoben werden. Die rechtliche Grundlage dafür ist die DIN EN ISO 14021, die die Kriterien dafür festlegt. Darunter fallen z.B. Begriffe wie „kompostierbar“, „recyclingfähig“ und „nachfüllbar“. Unspezifische Begriffe wie z.B. „umweltfreundlich“ und „nachhaltig“ sind verboten.
  • Typ-III-Umweltzeichen: Unabhängig verifiziert: Dieses Umweltzeichen ist keine Bewertung der Produkte, sondern ist die Bereitstellung von Umweltinformationen nach DIN EN ISO 14025 durch Ökobilanzen. Die Informationen werden unabhängig auf Vollständigkeit überprüft und sind dadurch vergleichbar.

Folgend wollen wir die wichtigsten Umweltzeichen (Typ-I und Typ-III) und zugehörigen Prüfinstitute kurz vorstellen. Die Umweltsiegel und Zertifizierungen setzen teilweise unterschiedliche Schwerpunkte auf Nachhaltigkeit, Wohngesundheit und Ökologie. Es können einzelne Produkte, aber auch ganze Häuser geprüft und zertifiziert werden. Zu beachten ist, dass sich die Prüfkriterien stark unterscheiden können und es auch weniger seriöse oder kaufbare Auszeichnungen gibt.

Die wichtigsten Siegel, Umweltzeichen und Zertifizierungen sind:

BioBau-Portal geprüft & empfohlen

Das BioBau-Portal zertifiziert Naturprodukte mit dem Umweltsiegel „100% Natur“, die von Baubiologen auf ihre Natürlichkeit geprüft werden. Ebenso überprüft und empfiehlt das Portal Produkte die von anderen Instituten, wie z.B. das Eco Institut, Natureplus, Blauer Engel, etc. zertifiziert sind unter dem Umweltsiegel „BioBau Portal geprüft & empfohlen“.

Blauer Engel – Das Umweltzeichen

Das Bundesumweltministerium vergibt das Umweltzeichen Blauer Engel nach Auftrag. Es bescheinigt nicht die vollständige Unschädlichkeit des Produktes, sondern nur eine umweltfreundlichere Alternative zu anderen Produkten der jeweiligen Produktgruppe. Für den Hausbau relevant ist die Produktgruppe „Bauen und Heizen“. Ein Problem des Blauen Engels ist, dass i.d.R. keine eigenen Prüfungen von Schadstoffen ausgeführt werden, sondern die Zeichenvergabe auch über Herstellerangaben erfolgt, sobald diese die Vergabekriterien erfüllen. Außerdem sagt das Umweltzeichen nichts über die Vergleichbarkeit von Produkten aus, denn es können zwei Produkte aus derselben Produktkategorie das Umweltzeichen erhalten ohne, dass erkennbar ist, welches unschädlicher bzw. ökologischer ist. Für bestimmte Schadstoffe sind Grenzwerte festgelegt und Produkte erhalten das Zeichen, wenn z.B. die Schadstoffgrenzen nach Produktanpassungen eingehalten werden. Viele ökologische Baustoffe, die vorneherein diese Schadstoffe nicht enthalten, tragen in vielen Fällen keinen Blauen Engel.

BNK – Bewertungssystem nachhaltiger Kleinwohnhausbau

Das Bau-Institut für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen (BiRN GmbH) vergibt das BNK-Zertifikat, als nationales Nachhaltigkeitsbewertungssystem, für kleine Ein- bis Fünffamilienhäuser. Das Zertifikat wurde mit Unterstützung von zahlreichen Akteuren aus Forschung und Politik entwickelt. U.a. waren das Bundesbauministeriums und die KfW beteiligt, welches zertifizierte Häuser zusätzlich finanziell fördert. Der Kriterienkatalog umfasst nicht nur Nachhaltigkeitsaspekte sondern auch Anforderungen an die Wohngesundheit und basiert auf dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB), welches für Bundesgebäude gilt.

C2C – Cradle to Cradle

“Crade to Cradle” heißt von der „Wiege bis zu Wiege“. Produkte die das internationale Nachhaltigkeitslabel C2C erhalten, basieren auf einem geschlossenen Rohstoffkreislauf. Kriterien zur Wohngesundheit und Schadstoffen werden nicht beachtet.

DGNB – Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen

Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) ist ein Verein mit 1.200 Mitgliederorganisationen und damit Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Sie vergibt seit 2008 das Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für verschiedene Bauprojekttypen als ganzheitliche Betrachtung des Bauzyklus. Das Zertifikat berücksichtigt die folgenden Kriterien:

  • Ökologische Qualität (22,5%)
  • Ökonomische Qualität (22,5%)
  • Soziokulturelle und funktionale Qualität (22,5%)
  • Technische Qualität (22,5%)
  • Prozessqualität (10%)
  • Standortqualität (fließt nicht in die Bewertung ein)

Die Kriterien können je nach Gebäudeart noch weiter untergliedert werden, sodass insgesamt ca. 30 Kriterien bewertet werden. Für jedes Kriterium gibt es einen Mindesterfüllungsgrad. Es können drei verschiedene Stufen (Platin, Gold und Silber) erreicht werden, die abhängig vom Erfüllungsgrad sind. Platin hat z.B. einen Gesamterfüllungsgrad von 80% und einen Mindesterfüllungsgrad von 65%. Die DGNB Zertifizierung ist durch das KfW-Programm 431 Energieeffizientes Bauen und Sanieren förderfähig.

Das Einfamilienhaus fällt unter die Kategorie „Kleine Wohngebäude“ (<6 Wohneinheiten), hier findest du den Kriterienkatalog.

Das Label der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. ist eines der wichtigsten Ökosiegel der Bau- und Immobilienbranche. Ein zugelassener Gutachter untersucht und dokumentiert für die Siegelvergabe ein Gebäude auf ökologische Faktoren. Dazu zählen unter anderem Außenwandbekleidungen, Bodenbeläge, Dämmstoffe, Bauplatten, Beschichtungen, Türen und Tore sowie Wasser- und Abwasseranlagen. Das Ergebnis gibt der Gutachter an die DGNB weiter, die nach der Prüfung das Zertifikat und das Label für das Haus verleiht. Hier gibt es eine Gebührenübersicht für die Zertifizierung.

ECO Institut Label

Das Eco-Institut testet Bauprodukte, Möbel und Einrichtungsgegenstände auf ihre gesundheitlichen Wirkungen und vergibt das ECO-Institut-Label für Materialien, die unbedenklich und weitestgehend umweltverträglich über ihren gesamten Lebenszyklus, von Herstellung über die Nutzung bis zur Entsorgung bzw. Recycling, sind. Besonderen Wert wird auf sensibilisierende Einzelstoffen gelegt. Die Prüfkriterien variieren je nach geprüfter Produktkategorie. Die ausgezeichneten Produkte werden in einer Produktdatenbank gelistet. Das Institut wird unabhängig und nicht kommerziell geführt und ist eins der strengsten Umweltsiegel in Deutschland.

EGGBI – Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene

Zusätzliche Informationen zur Innenraumhygiene bietet das EGGBI (Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene). Die Leistungen umfassen Verbraucherberatung für wohngesundes Bauen mit Schwerpunkt Allergiker und chemikaliensensitive Bauherr*innen. Es ist eine ehrenamtliche betriebene Informationsplattform, die eine kostenlose Erstberatung anbietet. Das EGGBI bietet auch eine Liste von über 100 Gütezeichen und Kennzeichnungen für Baustoffe, Gebäude und Produkte für das Wohnumfeld mit Bewertungen an, welches laufend aktualisiert wird.

EU Ecolabel – Europäischen Umweltzeichen

Das EU Ecolabel wird in Deutschland von dem Deutschen Institut für Gütersicherung und Kennzeichnung (RAL) und dem Umweltbundeamt vergeben und gilt für 3 Jahre. Die Bewertungskriterien umfassen den gesamten Produktlebenszyklus und sind strenger als der gesetzliche Mindeststandard. Hauptsächlich werden besonders emissionsarme- und schadstoffarme Farben und Lacke für den Innenbereich ausgezeichnet.

FSC – Forest Stewardship Council

Das FSC-Siegel setzt sich für umweltgerechte, soziale und außerdem wirtschaftlich sinnvolle Nutzung der Wälder auf der ganzen Welt ein. Zertifizierungen erhalten nur Produkte, die durch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzprodukten hergestellt wurden. Kahlschläge und Biozide sind dabei verboten. Die Einhaltung der Kriterien wird regelmäßig und unabhängig kontrolliert.

GEV Emicode – Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe Klebstoffe und Bauprodukte e. V.

Der GEV Emicode bewertet Verlegwerkstoffe, die Klebstoffe enthalten. Die Unterteilung erfolgt in „sehr emissionsarm plus“ (EC 1 plus), „sehr emissionsarm“ und „emissionsarm“. Die Produkte müssen frei von leicht flüchtigen Lösemitteln, krebserzeugenden, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend Stoffen sein. Die Bewertungsrichtlinien gehen dabei über den gesetzlichen Standard hinaus. Ziel ist es die Raumluftbelastungen gering zu halten und gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden.

GI – Gutes Innenraumklima

In der Schweiz gibt es das Gütesiegel GI – Gutes Innenraumklima welches Fokus auf eine gesunde Raumluft legt. Die Bau- und Umweltchemie AG (BUC) bietet dafür Schadstoffmessungen an. Daneben gibt es noch eine Zertifizierung von Bauprodukten von der S-Cert AG.

Greenguard-Siegel – Underwriters Laboratories (UL)

Das Greenguard Siegel ist ein weltweit anerkannter Standard für emissionsarme Produkte und wird von der unabhängigen Organisation Underwriters Laboratories (UL) vergeben. Die Vergabekriterien setzen strenge Obergrenzen für chemische Emissionen (u.a. Formaldehyd, flüchtigen organischen Verbindungen, Feinstaub, Ozon, Kohlenmonoxid, Stickoxid und Kohlendioxid) im Innenraum. Das Zertifikat gilt für ein Jahr und wird vierteljährlich überprüft.

GUT – Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e. V.

Das Ökosiegel „Gut“ zeichnet Teppichböden, die strenge Emissionskriterien erfüllen, aus. Viele europäische Teppichhersteller haben sich dafür zur Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichböden e.V. zusammengeschlossen. Kriterien für die Siegelvergabe umfassen einen effizienten Umgang mit Ressourcen, eine umweltfreundliche Produktion, Einhaltung von Schadstoffgrenzen und Verzicht auf Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKWs), Formaldehyd oder Schwermetalle. Die Kriterien übersteigen dabei die gesetzlich vorgeschriebenen Standards.

IBN – Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit

Das Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit (IBN) bildet Baubiolog*innen aus und zertifiziert Produkte, Bauweisen und Dienstleistungen nach den 25 Leitlinien der Baubiologie. Über die Internetseite können Baubiolog*innen, Baufirmen und weitere Dienstleistungen gefunden werden. Das IBN-Siegel für Gebäude und Räume bleibt zwei Jahre lang bestehen, bevor das Objekt erneut untersucht wird.

IBO –  Österreichischen Institut für Baubiologie und -ökologie

In Österreich gibt es den IBO-Ökopass vom Österreichischen Institut für Baubiologie und -ökologie. Ziel des Ökopasses ist der Nachweis der baubiologischen und bauökologischen Qualität. Dieser gilt vorranging für Wohnungsbauprojekte, aber das IBO bietet auch Schadstoffmessungen an und untersucht Schimmelbefall. Zusätzlich zertifiziert das IBO Bauprodukte und betreibt das Baubook, eine Plattform für nachhaltiges Bauen.

IBR – Institut für Baubiologie Rosenheim

Das Institut für Baubiologie Rosenheim vergibt das IBR-Prüfsiegel für umweltschonend erzeugte und gesundheitlich unbedenkliche Baustoffe und Produktionsverfahren. Als Grenzwerte werden die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Das Umweltsiegel gilt zwei Jahre lang.

IBU – Institut Bauen und Umwelt e.V.

Das Institut Bauen und Umwelt e.V. ist ein Zusammenschluss von mehr als 200 Unternehmen und Verbänden und erstellt EPDs – Environmental Product Declarations (Typ-III-Umweltzeichen) mit Informationen über Inhaltsstoffe, Herstellung, Umweltverträglichkeit, Toxikologie, Graue Energie und vielen weiteren Angaben für die Erstellung von Ökobilanzen gemäß der europäischen Norm EN 15804.

Indoor Air Comfort Gold – Eurofins

Eurofin testet Schadstoffemissionen von Bauprodukte und vergibt das Zeichen Infoor Air Comfort Gold für Produkte, die sehr hohe Ansprüche erfüllen.

IUG – Institut für Umwelt und Gesundheit

Das Institut für Umwelt und Gesundheit vergibt das Siegel ALLÖKH – Allergikergerechtes Öko-Haus und zwei Allergikersiegel.

Das ALLÖKH-Siegel wird an Fertig- oder Systemhaushersteller vergeben, die nicht nur ökologische Prinzipien, Energie- und Ressourceneinsparung umsetzen, sondern auch großen Wert auf gesundheitliche Kriterien setzen. Die Prüf- und Bewertungskriterien basieren auf Gesundheitsverträglichkeit, Umweltverträglichkeit, Allergieverträglichkeit, Sozialverträglichkeit, Praktikabilität und Kreislauffähigkeit.

Zusätzlich vergibt das Institut noch die Siegel „Allergiker-geeignetes Produkt“ und „Allergiker-freundliches Produkt“. Die beiden Siegel gelten für 3 Jahre. Allergiker-geeignete Produkte erreichen bei den allergotoxikologischen und immunolgischen Tests mindestens befriedigende Ergebnisse. Allergiker-freundliche Produkte haben für Allergiker günstige Produktmerkmale, die nicht immer durch Materialprüfungen überprüfbar sind.

Natureplus-Qualitätszeichen

Das Natureplus-Qualitätszeichen wird von dem Verein natureplus e.V. vergeben und setzt die Schwerpunkte auf Klimaschutz, Wohngesundheit, Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit und betrachtet den kompletten Lebenszyklus des Produktes. Die Produktdatenbank umfasst über 600 Bauprodukte, die nach strengen Kriterien geprüft wurden. Z.B. müssen 85% des Produktes aus nachwachsenden und/oder mineralischen Rohstoffen bestehen und eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe am Produkt angegeben sein. Die TÜV Süddeutschland Bau und Betrieb GmbH ist Gründungs- und Vorstandsmitglied von natureplus e.V.

Sentinel-Haus Gesundheitspass

Das Sentinel Haus Institut (SHI) bietet fundiertes Fachwissen über schadstoffarme Lebensräume, geprüfte Produkte,  Zugang zu Expert*innen wie Bauunternehmen, Handwerker*innen und Architekt*innen und eine Zertifizierung für gesundheitsgeprüfte Gebäude für Privatkund*innen, Architekt*innen/Planer*innen, Bauunternehmen, Handel, Hersteller*innen, Handwerker*innen und Investor*innen. Das SHI bietet spezielle geschulte Expert*innen und eine umfangreiche Datenbank zu dem Thema Schadstoffe in Baustoffen. Die empfohlenen Bauprodukte wurden nach einem strengen Kriterienkatalog geprüft.

Für private Bauherr*innen bietet das SHI folgende Leistungen an:

  • Geprüfte Produkte finden
  • Themenwelten kennenlernen
  • Raumluftmessung beauftragen
  • Radonmessung beauftragen
  • Elektrosmogmessung beauftragen

Zusätzlich können Neubauten eine Bescheinigung für ein gesünderes Gebäude erhalten und es wird ein Gebäudecheck für Sanierungen und Modernisierungen angeboten. Die Raumluftmessung muss dafür zwingend zwischen 30 und 100 Tagen nach Fertigstellung erfolgen. Umfangreiche Informationen bietet auch der Nutzerleitfaden.

TÜV – Technischer Überwachungsverein

Die TÜV Gesellschaften stellen verschiedene Zertifikate aus:

Weitere Qualitätszeichen und Umweltsiegel für Bauprodukte und Baufirmen

Die Liste von Siegeln, Umweltzeichen und Qualitätszeichen für schadstoffarme Baustoffe, Möbel und Produkte aus dem Wohnumfeld ist sehr lang. Weitere interessante Siegel und Qualitätszeichen sind die folgenden:

 

Autorin: Ester Karl

Foto: pixabay


 
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