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Vergleiche hier die verschiedenen Heizsysteme: Wärmepumpe Sole, Luft, Wasser, Pellets, Gas, Öl, Infrarot… Welche Heizung ist für dein Haus am besten? Welches Heizsystem am günstigsten in der Anschaffung und im Betrieb und wie steht es um die Nachhaltigkeit?

Auch interessant ist in diesem Zusammenhang das Experteninterview: Nachhaltig Bauen.

Welche Heizung ist die Beste?

Die Wahl der idealen Heizung ist immer in Abhängigkeit vom Bauwerk zu sehen. Ist es ein sehr gut gedämmter Neubau oder sogar ein Passivhaus, dann sind andere Heizsystem optimal als wenn es sich um einen Altbau handelt.

Auch die Vorgaben der Energiesparverordnung EnEV beeinflussen die Wahl des Heizsystems. Denn die früher sehr beliebten Gas- und Ölheizungen sind beim heutigen Neubau nur noch unter strengen Auflagen möglich. Ohne weiteres können Heizsysteme eingebaut werden, die nicht oder nur wenig nicht-erneuerbare Energie benötigen.

Heizsysteme für einen normalen Neubau

Ein normaler Neubau nach den Anforderungen der EnEV hat heute einen Heizwärmebedarf von etwa 25-45kWh/(m²a). Die meisten neu gebauten Einfamilienhäuser fallen heute wohl in diese Kategorie. Hierfür eignen sich die folgenden Heizsysteme:

  • Erd- oder Grundwasser- Wärmepumpe (Niedertemperatur-Wasser-Wärmeverteilung bis 35°C) mit Wand- oder Fußbodenheizung. Die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage ist möglich und empfehlenswert. Die Luftwärempumpe eignet sich eher bei Häusern mit geringerem Heizwärmebedarf. Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen eignen sich auch für Häuser die einen Heizwärmebedarf von 45 kWh/(m²a) haben.
  • Pellets- oder Stückholz-Zentralheizung ist ebenfalls möglich. Die Kombination mit einer Solarthermie ist sehr zu empfehlen.
  • Fernwärme

Heizsysteme für das Passivhaus

Für ein Passivhaus mit einem sehr geringem Heizwärmebedarf von bis zu 15kWh/(m²a) oder noch weniger müssen andere Heizsysteme eingebaut werden, in Frage kommen die folgenden:

  • Wohnraumlüftung mit Luftheizung (Passivhaussystem): die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage wird empfohlen. Dieses System funktioniert nur bei einem sehr geringem Heizwärmebedarf von weniger als 10kWh/(m²a).
  • Wohnraumlüftung mit Luftheizung und Niedertemperatur-Wasser-Wärmeverteilung bis 35°C (für eine Wand- oder Fußbodenheizung), die Kombination mit Photovoltaik wird empfohlen.
  • Erd- oder Luft-Wärmepumpe mit Niedertemperatur-Wasser-Wärmeverteilung bis 35°C für eine Wand- oder Fußbodenheizung. Die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage wird empfohlen.
  • Elektroheizung: zum Beispiel eine Infrarotheizung mit Solaranlage und eventuell auch in Kombination mit Photovoltaik. Auch dieses System funktioniert nur bei einem sehr geringem Heizwärmebedarf von weniger als 10kWh/(m²a).
  • Auch ein Kamin- oder Kachelofen als Ganzhausheizung in Kombination mit einer Solaranlage ist möglich. Auch die Kombination Kamin- oder Kachelofen mit einer Luftheizung ist möglich.

Heizsysteme für den Altbau

Ein Altbau benötigt weit mehr Heizwärme. Heizsysteme für den Altbau müssen also in der Lage sein viel Heizwärme zu produzieren und der Energieträger sollte möglichst günstig und erneuerbar sein. Daher eigenen sich besonders die Pellets- oder Stückholz-Zentralheizung in Kombination mit Solarthermie. Aber auch Fernwärme eignet sich ausgezeichnet für den Altbau.

Eine gute Übersicht findest du auch hier.

Gasheizung und Ölheizung

Die früher so beliebten Gasheizungen werden heute immer weniger eingebaut. Grund dafür sind die Vorgaben der EnEV. Ein Einbau ist zwar weiterhin möglich, aber an zusätzliche Bedingungen geknüpft. Möglich wäre zum Beispiel ein Gas-Brennwertkessel mit Solarthermie wenn noch zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden wie zum Beispiel: die Kombination mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, oder eine erhöhte Wärmedämmung der Gebäudehülle.

Es gibt auch die Möglichkeit einen gewissen Prozentsatz an Biogas (Biomethan) zuzugeben, zum Beispiel 10% Biogas und 90% Erdgas. Eine moderne Brennwertkessel ist dafür geeignet. Der Biogasanteil wird dabei einfach in das Gasnetz eingespeist, der Verbraucher merkt keinen Unterschied. Leider wird der Biogas-Anteil nicht in der Energiesparverordnung (EnEV) als erneuerbare Energie angesetzt. Obwohl mit Biogas erneuerbare Energie eingesetzt wird, wird dies in der EnEV nicht berücksichtigt. Nur bei einer KWK-Anlage (Blockheizkraftwerk) darf der Biogasanteil berücksichtigt werden. Bei KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) wird gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt, es wird auch als Blockheizkraftwerk bezeichnet.

Wenn kein Gasanschluss vorhanden ist, gibt es grundsätzlich auch die Möglichkeit eine Ölheizung einzubauen. Ölheizungen werden heut aber kaum mehr im Neubau eingesetzt.

Kosten für Gasheizung

  • Die Anschaffungskosten für eine Öl- oder Gas-Niedertemperatur-Brennwertkessel in Kombination mit Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung liegen in etwa bei rund 15.000€.
  • Betriebskosten: Die Betriebskosten sind für Öl- und Gasheizungen relativ günstig. Die Gasheizung ist etwas günstiger als die Ölheizung.

Pelletheizung / Stückholzheizung

Pellets sind nachhaltig, da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. In wenig oder gar nicht gedämmten Altbauten, wo viel Heizenergie erforderlich ist, sind Pellets eine sehr gute Heizoption. Die Anschaffungskosten sind zwar im Vergleich höher, aber die Betriebskosten sind günstiger. Zu beachten ist, dass hier ein Heizraum sowie ein Pelletslager nötig ist. Einmal pro Jahr ist eine Wartung nötig und auch Rauchfangkehrer-Kosten fallen an.

Wenn die Pelletsheizung für Niedrigenergiehäuser eingesetzt werden soll, sind die Kessel dafür meist zu groß, es wird zu viel Heizwärme produziert die nicht auf einmal benötigt wird. Daher ist dann der Einsatz von Pufferspeicher sinnvoll, damit die Erzeugte Wärme gespeichert und Zeitversetzt verwendet werden kann.

Stückholzheizungen sind ähnlich wie Pelletsheizungen, sie sind aber in der Anschaffung günstiger aber weniger komfortabel. An kälteren Tagen muss häufig nachgeheizt werden.

Kosten für Pelletheizung

  • Anschaffung: rund 15.000-20.000€
  • Betriebskosten: im Vergleich zu Gas und Öl günstiger

Fernwärme

Ist nicht überall möglich, da es nicht allerorts einen Fernwärmeanschluss gibt. Grundsätzlich hat sie aber einen hohen Wirkungsgrad, ist effizient, unabhängig, wirtschaftlich und meist besonders nachhaltig.

Außer den Anschlusskosten gibt es kaum Investitionskosten und auch Service und Wartung entfallen.

Kosten für Fernwärme

  • Anschaffung: vergleichsweise günstig rund 7.000€ für Anschlusskosten und Montage

Wärmepumpe

Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, das Prinzip ist aber gleich: Der Umgebung (Luft oder Erde) wird Wärme entzogen. Diese Wäre wird mit Hilfe eines Leitmittels (meist Wasser) in das Gebäude gebracht.

Wärmepumpen können nur mit niedrigen Vorlauftemperaturen (bis 35°C) betrieben werden. Das macht die Wärmepumpen sehr effektiv, aber für Gebäude mit einem hohen Heizwärmebedarf kommen sie nicht in Frage. Fehlende Energie und die Hilfsenergie für den Betrieb wird mit Strom erzeugt. Die Wärmepumpe ist somit eine Art von Elektroheizung.

Zur Wärmeverteilung eignen sich Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen am besten. Wer klassische Heizkörper einsetzen will muss diese sehr groß dimensionieren, nur so ist es möglich einen Raum trotz der niedrigen Vorlauftemperatur aufzuheizen.

Eine Kombination mit einem Speicher und einer Photovoltaikanlage kann selbst erzeugter Strom optimal nutzen.

Es ist auch möglich eine Heizung auf einen etwas geringeren Heizwärmebedarf auszulegen und an besonders kalten Tagen mit einem Kachel- oder Kaminofen zuzuheizen. Das kann eine sehr effektive, nachhaltige und dadurch optimale Lösung darstellen.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Der Außenluft wird die Wärme entzogen und mit Wasser wird die Wärme im Haus verteilt. Dies ist die kostengünstigste Wärmepumpe, bringt aber auch am wenigsten Heizwärme ein – im Vergleich zu den anderen Wärmepumpen-Systemen. Die Luft-Wärmepumpe ist damit nur für Häuser mit wenig Heizwärmebedarf (bis 25kWh/(m²a)) geeignet. Und bei der Planung ist auf die störende Geräuschentwicklung der Luft-Wärmepumpe zu achten.

Sole-Wasser Wärmepumpe: Erdwärme („Sole“) wird der Erde unterhalb der Frostgrenze entzogen und für die Heizung genutzt. Diese Wärme wird ebenfalls mit Hilfe von Wasser im Haus verteilt. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: zB mit flächig ausgelegte Erdkollektoren, Tiefbohrungen oder Grabenkollektoren. Die Erd-Wärmepumpe ist etwas teurer als die Luft-Wärmepumpe aber etwas günstiger als die Grundwasser-Wärmepumpe. Je höher der Heizwärmebedarf, desto höher die Investitionskosten für die Wärmepumpe.

Grundwasser-Wärmepumpe: Diese Art der Wärmepumpe arbeitet am effektivsten, aber die Investitionskosten sind am höchsten.

Kosten für Wärmepumpe

  • Anschaffungskosten:
    • Luft-Wärmepumpe: 10.000-15.000€ (je nach Nennleistung, bis 35kW)
    • Sole-Wärmepumpe: 15.000-30.000€ (je nach Nennleistung und Sonde/ Kollektor)
    • Grundwasser-Wärmepumpe: 15.000-30.000€ (je nach Nennleistung, bis 50kW)
  • Betriebskosten: sind abhängig vom Strompreis und vom Heizwärmebedarf eines Hauses. Ganz grob sind die Stromkosten bei einer Luftwärmepumpe mit 1000€/Jahr etwas höher als die Stromkosten für die Sole- oder Grundwasserwärmepumpe mit 500-600€/Jahr.

Wohnraumlüftung als Heizung (Passivhaussystem)

Beim Passivhaus ist der Heizwärmebedarf besonders niedrig und liegt bei 15kWh/(m²a) oder weit weniger. Die Heizung muss also weit weniger leisten als bei einem normalen Haus. Dadurch besteht die Möglichkeit die Wohnraumlüftung mit der Heizung zu kombinieren.

Luftheizung: bei der Luftheizung wird die Wärme der Abluft sowie ein zusätzliches Heizgerät genutzt um die frische Zuluft anzuwärmen. Diese Heizung ist nur bei absolut niedrigen Heizwärmebedarf möglich (weniger als 10 kWh/(m²a). Die Luftheizung ist günstig in der Anschaffung, so wie die Wärmepumpe gehört auch die Luftheizung zu den Elektroheizungen. Ein Nachteil ist, dass die Anlage rund um die Uhr auf voller Stufe laufen muss, damit das Haus nicht auskühlt.

Luft- Warmwasserheizung: Eine andere Möglichkeit ist die Luftheizung mit einer wasserführenden Heizung (Fußbodenheizung) zu kombinieren. Bei dieser Variante ist der Einsatz nicht nur im Passivhaus möglich, sondern auch im Niedrigenergiehaus (bis etwa 25kWh/(m²a).

Als Kombination mit der Luftheizung macht auch ein zusätzlicher Kachel- oder Kaminofen Sinn. Zu bedenken ist jedoch, dass diese zusätzliche Wärme dann nicht im ganzen Gebäude gleich ist, diese Möglichkeit eignet sich besonders bei offenen Grundrissen.

Infrarotheizung / Elektroheizung

Eine Innovative neue Art der Heizung ist die Infrarotheizung. Sie ist eine sehr effiziente Elektro-Direktheizung. Sinnvoll ist die Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher. Zu bedenken ist, dass die Photovoltaik-Anlage im Winter weniger Strom erzeugen kann. Diese Heizungsart kann bei einem sehr geringem Heizenergiebedarf sinnvoll sein.

Zur Wärmeverteilung kommen Infrarotpaneele zum Einsatz. Wände können aber auch mit Heizanstrichen, Heizmatten und Heiztapeten versehen werden. Mit speziellen Flachkabeln werden diese Flächen an das Stromnetz angeschlossen und die Oberflächentemperatur kann geregelt werden. Das ist auch im Nassbereich möglich, Oberflächen können übermalt werden und sogar Löcher oder Nägel können nachträglich in diese Oberflächen eingebracht werden.

Kosten für Infrarotheizung

  • Anschaffung: vergleichsweise günstig, rund 100-140€/m² für den Heizanstrich an den Innenseiten der Außenwände.
  • Betriebskosten: abhängig vom Strompreis – kann Sinn machen, wenn aufgrund der Gebäudehülle sehr wenig Energie verbraucht wird und der Strom vor Ort durch eine Photovoltaikanlage erzeugt wird.

Privates Blockheizkraftwerk

Ist wie ein Minikraftwerk, liefert Strom und Wärme, funktioniert gut für mehrere Einheiten. Für ein Einfamilienhaus ist es momentan noch nicht vollkommen ausgereift (Stand 2019). Die Anschaffungskosten sind mit rund 35.000€ teuer, dafür sind die Betriebskosten dann günstig.

Blockheizkraftwerke werden auch als KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) bezeichnet.

Vorlauftemperatur

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur mit der das warme Wasser in das Heizsystem eingespeist wird. Eine geringe Vorlauftemperatur macht ein Heizsystem besonders Energieeffizient. Die erforderliche Vorlauftemperatur hängt vom Heizkörper ab, aber auch von Wärmedämmung des Gebäudes und der Raumnutzung, bei Fußbodenheizungen auch vom Bodenbelag.

Je größer die Heizkörper dimensioniert sind um so niedriger lässt sich die Vorlauftemperatur einstellen. Mit einer Flächenheizung lassen sich die Vorlauftemperaturen noch weiter senken.

  • Alte Heizkörper in Altbauten haben noch recht hohe Vorlauftemperaturen von rund 75°-90°C.
  • Moderne Heizkörper haben bereits niedrigere Vorlauftemperaturen von 55°-75°C.
  • Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen oder Wandheizungen können mit sehr geringen Vorlauftemperaturen betrieben werden 25°C – 55°C.

Wärmeverteilung

Die Wärmeverteilung kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Neben dem klassischen Heizkörper werden heute oft Flächenheizung wie Fußboden- oder Wandheizungen eingesetzt. Die Auswahl ist unter anderem auch vom gewählten Heizsystem, der Vorlauftemperatur und der Gebäudehülle abhängig.

Klassischer Heizkörper / Radiator

Klassische Heizkörper (auch Radiator genannt) werden meist mit Hilfe von Warmwasser erhitzt. Die Wärme wird dann teils über Wärmestrahlung und teils über natürliche Konvektion an die Umgebung abgegeben.

Vorteile:

  • Günstig, hohe Lebensdauer und viele verschiedene Designmöglichkeiten
  • Heutige Flachheizkörper sind bereits viel Energieeffizienter als ältere Modelle.

Nachteile:

  • Die Aufheizung des Raumes dauert länger als bei der Konvektorheizung.
  • Es ist eine höhere Vorlauftemperatur nötig oder die Heizkörper müssen sehr groß ausgelegt werden – kein effizienter Betrieb bei Wärmepumpen möglich.

Konvektorheizung

Bei der Konvektorheizung wird kühle Luft von unten durch das Heizelement geführt und erwärmt. Warme Luft strömt dann oben aus dem Heizkörper wieder heraus, zur besseren Verteilung sind Ventilatoren eingebaut (erzwungene Konvektion). Im Raum entsteht eine Luftzirkulation.

Vorteile:

  • Schnelles Aufheizen ist möglich
  • Die Umgebung erwärmt sich gleichmäßiger
  • Niedriger Energieverbrauch, geringe Vorlauftemperatur und damit auch für Wärmepumpen geeignet.

Nachteile:

  • Durch die Luftzirkulation wird auch Staub aufgewirbelt
  • Die Ventilatoren arbeiten nicht geräuschlos

Flächenheizung: Fußbodenheizung und Wandheizung

Bei der Flächenheizung wird die Wärme über eine sehr große Fläche abgegeben zB. über den ganzen Fußboden oder eine ganze Wand. Dadurch sind sehr geringe Vorlauftemperaturen möglich und die Heizung wird besonders Energieeffizient und wirtschaftlich. Eine Flächenheizung ist somit auch gut für die Wärmepumpe geeignet.

Die Wärme wird rein über Wärmestrahlung verteilt. Das wird von vielen Menschen als behaglich empfunden. Es kommt zu keiner Luftzirkulation und ist deshalb auch gut für Allergiker geeignet.

Fußbodenheizung

  • Es ist ein geeigneter Fußbodenaufbau zu wählen.
  • Die Aufheizung des Raumes dauert länger, da zuerst der ganze Estrich aufgeheizt werden muss.
  • Hat die Fußbodenheizung sehr hohe Temperaturen, kann das bei Venenproblemen ungünstig sein.

Wandheizung

Eine Wandheizung kann wasserführend oder elektrisch sein. Die Heizelemente werden so in die Wand integriert, dass sie von außen nicht sichtbar sind. Es gibt dafür folgende Möglichkeiten:

  • Wasserführende Heizungsrohre werden als Trockenbauelemente (wie Gipskartonplatten) oder frei unter dem Putz verlegt.
  • Elektrische Wandheizungen oder Infrarotheizungen können in Form von Heizmatten, Heiztapeten oder Heizanstrichen verlegt werden. Der Anschluss an das Stromnetz erfolgt über spezielle Flachkabel.

Die Besonderheiten einer Flächenheizung sind:

  • Das Aufheizen des Raumes geht schneller als bei der Fußbodenheizung
  • Die Wandheizung schütz die Wand gleichzeitig vor Feuchte und Schimmel
  • Die beheizte Wand soll nicht mit Möbel zugestellt werden

Weitere Bauteile

Mehr zu den einezlnen Bauteilen beim Hausbau findest du hier. Dabei gibt es zB. Infos zu den Punkten: Gründung, Wandaufbau, Dach, Wärmedämmung und Fußbodenaufbau.

 

Foto: pixabay

 
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